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Fulda-Mosocho-Projekt

Kunde:ART against FGM
Projekt:Fulda-Mosocho-Projekt
Kategorie:

Europäische Künstler unterstützen nominiertes Fulda-Mosocho-Projekt.
Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler aus sieben Ländern beteiligten sich mit über 150 Werken.
Diese sollen dem Fulda-Mosocho-Projekt und weiteren Anti-FGM-Organisationen kostenlos für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Das Fulda-Mosocho-Projekt wurde im Jahr 2001 von Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe initiiert. Projektträger ist der Verein Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen e.V. (LebKom). Hintergrund für das Engagement in der Region Mosocho Kenias ist die dort stark verbreitete Praxis der Beschneidung.

Ungeachtet des in Kenia geltenden Verbots, wurde in der Kisii-Ethnie bei Projektstart nahezu jedes Mädchen beschnitten (97,8%), um als vollwertiges und heiratsfähiges Mitglied der Gemeinschaft („Omoiseke“) zu gelten. Ziel des Fulda-Mosocho-Projekts ist es, die seit Jahrtausenden praktizierte Genitalverstümmelung im Dialog und in Zusammenarbeit mit den Kisii zu überwinden und somit die physischen und psychischen Lebensbedingungen der Frauen zu verbessern.